Arbitrage-Wette – Was ist das?

Das Wort Arbitrage kommt aus dem Aktienhandel und bedeutet, dass auf 2 unterschiedlichen Börsen die gleiche Aktie zu unterschiedlichen Kursen angeboten wird, so dass man diese, z.B. bei der Frankfurter Börse zu einem günstigen Preis einkaufen kann, um sie dann gleich wieder bei der Hamburger Börse zu einem teuereren Preis wieder verkaufen kann. Diese Arbitrage hält in der Regel nur kurze Zeit an und ist dadurch auch schwer auffindbar.

Diese Art des Handels gibt es auch bei Wettbörsen und nennt sich da Sure-Bets. Wie bei den Termingeschäften, sollte man auch in der Wettbranche bei mehreren Wettbörsen und

10 GEGEN Sieg Bielefeld GEGEN Sieg Union B. GEGEN Unentschieden Sieg – Bielefeld Sieg – Union Berlin Unentschieden +10€ +10€ -32€

Buchmachern angemeldet sein und überall genügend Guthaben aufweisen, um sofort handeln zu können, sobald sich die Möglichkeit einer Sure-Bet anbietet. Es gibt Wettbegeisterte die sich auf diese Form spezialisiert haben und erzielen dadurch auch sehr akzeptable Gewinne. Der prozentuale Gewinn einer Sure-Bet beträgt in der Regel zwischen 0,01% – 3,00% und ist langfristig betrieben mit einem entsprechenden Einsatz rentabel genug, um sich einen kleinen Nebenverdienst zu verschaffen. Es gibt online-Plattformen die die Quoten aller Buchmacher und Wettbörsen überwachen und bescheid geben, sobald sich die Möglichkeit einer Sure-Bet ergibt. Wie schon erwähnt ist diese Art zu wetten sehr zeitaufwendig und auch wenn man die Wetten als Sure-Bet bezeichnet, sind auch diese nicht wirklich zu 100% sicher. Bei Buchmachern sind Spieler, die diese Art zu wetten nutzen, nicht sonderlich gern gesehen, daher ist es auch möglich, dass die angebotenen Quoten der Buchmacher, aufgrund der Geschäftsbedingungen und Regeln, storniert und geändert werden, denn auch diese überprüfen den Markt anhand der Sure-Bets. Es ist von daher sehr wichtig für die Spieler, dass diese ständig den Markt im Auge behalten und bei Änderungen darauf entsprechend reagieren können. Wer diese Art zu wetten bevorzugt, sollte von vornherein festlegen, wie er dabei vorgehen möchte, um sich dabei nicht zu verzetteln. Eine bewährte und sehr einfache Weise ist es die Begegnungen die an einem Tag gespielt werden schriftlich festzulegen, sich einen Buchmacher zu suchen der eine höhere Back-Quote anbietet, als die momentan festgelegte Lay-Quote auf Wettbörsen, um dann folgerichtig erst die Back-Wette anzunehmen bevor man die Lay-Wette abschließt.

Jeder Buchmacher kalkuliert in sein Angebot einfach eine Gewinnspanne, womit er in der Regel, bei jedem Ausgang einer Begegnung, sein Gewinn erhält. Dabei gilt, je kleiner die Gewinnspanne, desto fairer die Quoten für den Spieler. Sollte hier ein prozentualer Wert über 100 errechnet werden, spricht man von einer sogenannten Sure-bet oder im Wertpapierhandel nennt man sowas eine Arbitrage.

Die Arbitrage-Wette im Video erklärt

Wettbörsen und mehr

Die Idee der Wettbörse entstand im Jahre 1999, auf der die Möglichkeit geboten wird das Spieler hier gegeneinander ihre Wetten platzieren können. Damit ist die Möglichkeit gegeben, dass der klassische Buchmacher umgehen werden kann und man dadurch bis zu 20% bessere Quoten erhalten kann, da der Gewinn für den klassischen Buchmacher weg fällt. Die Plattform ermöglicht jedem Spieler die Teilnahme als Käufer oder aber als Buchmacher. Hierbei wird Geld, zu einem bestimmten Kurs, als eine Art Handelsware angeboten. Man unterscheidet die Produkte in “Back“ und “Lay“, die in allen Märkten angeboten werden. Je nach Umfang des Angebots einer Begegnung, können auf verschiedenste Ausgänge gesetzt werden.

Es gibt einige Betreiber solcher Plattformen, die alle unter den gleichen Prinzipien betrieben werden. Somit ist es möglich das schon vor Spielbeginn Wetten gewinnbringend platziert werden können, aufgrund der unterschiedlichen Quoten, die auf den jeweiligen Wettbörsen, mit schwankenden Tendenzen, angeboten werden.

Um erfolgreich an einer Wettbörse zu handeln, ist es unabdingbar zu verstehen, dass die Angebote und Nachfragen den Kurs und Preis bestimmen. Daraus ergibt sich entweder 7 Abbildung 1: 65% 25% 10% Eigenhandel Handelsabwicklung für Privatpersonen Beratung und Service für Privatkunden eine Abwärtsbewegung oder eine Aufwärtsbewegung der Quoten/Kurse. Solange nicht verstanden wird wie die Trends der Quoten verlaufen, sollte man die Finger von dem spekulativen Handel lassen, da durch das fehlende Wissen nicht folgerichtig gehandelt werden kann.

Sportwetten – Risiko wie an der Börse

Das Angebot und die Nachfrage

Es ist wie auf einem Marktplatz, wo jeder Händler versucht seine Waren zu verkaufen. Gibt es an bestimmten Waren einen Überschuss, dann versuchen die Händler sich mit den Preisen zu unterbieten. Wenn man die Waren zu einem sehr günstigen Preis einkauft, dann kann man diese auch evtl. wieder mit Gewinn verkaufen. Vorausgesetzt ist dann aber, dass die Nachfrage gegeben ist.

Gilt die Ware als Mangelware, da die Nachfrage zu groß ist, überbieten sich die Käufer mit den Angeboten und machen dadurch den Preis immer teuerer. Als Sportwettmarkt bezeichnet der Unternehmer, zum Beispiel, eine Begegnung zweier Mannschaften (Bielefeld vs. Union Berlin). Auf diesem Markt gibt es nun mehrere Lokale in denen sich die Spieler sich einkaufen oder aber selber Produkte anbieten können. Je besser der Handel geplant wird und je früher man am Markt auftritt, desto rentabler und sicherer kann der Handel sein.

Wie auch auf den Finanzmärkten ist es auf Wettbörsen möglich mit ausreichendem Kapital die Preise der Quoten zum eigenen Nutzen zu manipulieren, um somit sicherer den Gewinn zu erzielen. Gerade vor Spielbeginn liegt das Volumen, wie bei dem Beispiel “Bielefeld vs. U. Berlin“, oftmals unter 10.000 Euro. Mit einem Startkapital von 10.000 Euro kann man somit die Angebote relativ schnell bedienen und erzielt damit, dass die Quoten in dem Fall sinken und man mit der Gegenwette dann gewinnbringend heraus steigen kann.

Das Startkapital spielt insoweit auch eine große Rolle, denn damit legt man fest, ob man nur als Endverbraucher oder aber als Groß-Händler am Markt tätig wird. Je mehr Waren oder Geld man anbieten kann, desto eher trägt man dazu bei, dass die Quoten ihren Wert ändern und man bestimmt ebenfalls die Preise mit am Markt.